Hightech im Prüflabor

CAMSIZER® P4

Der CAMSIZER P4 wurde entwickelt, um Partikelgröße und Partikelform trockener, frei rieselfähiger Schüttgüter umfassend zu charakterisieren. Während beispielsweise die traditionelle Siebanalyse die Größenverteilung nur in sehr wenigen Messklassen erfasst, sind die Ergebnisse des CAMSIZER P4 deutlich hochauflösender und detailreicher.


Vorteile

Hardware
  • Großer Messbereich von 20 µm bis 30 mm
  • Mit jeder Messung wird der gesamte Messbereich abgedeckt
  • Ausgezeichnete Vergleichbarkeit zur Siebanalyse, auch für multimodale Größenverteilungen
  • Sehr kurze Messzeit (2-3 min.)
  • 2 CCD-Kameras mit 30 fps und je 1,3 Megapixel Auflösung
  • LED-Stroboskoplichtquelle mit ausgezeichneter Helligkeit und Langlebigkeit
Software
  • optimierte, intuitive Software
  • Simultane Analyse von Partikelgröße und Partikelform
  • Partikelbibliothek: Direkte Bildspeicherung von einzelnen Partikeln und komfortable Verwaltung der neuen Partikelbildbibliothek
  • Dreidimensionale Darstellung von Messergebnissen als Scatterplot (3D-Cloud).
  • Parameter der Partikelform zu Rundheit und Sphärizität (ISO13503-2 und API RP 56/58/60)
Grundsätzliches
  • Extrem detaillierte Partikelgrößenanalyse – Ergebnisse werden in mehr als 3000 Größenklassen gespeichert
  • Größtmögliche Präzision und Reproduzierbarkeit
  • Berührungslose und zerstörungsfreie Messung
  • Ausschluss von Bedienungsfehlern durch einfache Handhabung

CAMSIZER® XT

Mit dem neuen CAMSIZER XT lässt sich die Qualitätskontrolle feiner Pulver deutlich verbessern: Genauere und schnellere Analysen von Korngröße undKornform steigern die Qualität der Produkte, verringern Ausschuss und sparen Energie und Rohstoffe.
Der CAMSIZER XT ist eine Weiterentwicklung des bewährten optischen Partikelmessgerätes CAMSIZER für feinere Proben (für 1 μm bis 3 mm). Zu den wesentlichen Unterschieden zählen nicht nur die verbesserte Auflösung der Optik, sondern auch die neuen Optionen zur Probenzuführung. Feine Partikel neigen zur Agglomeration, so dass sich die Eigenschaften des einzelnen Partikels nur schwer erfassen lassen. Daher muss die Zuführung der Probe zum Messbereich möglichst variabel sein, um für jedes Material das Optimum zwischen der erwünschten Zerstörung der Agglomerate und der unerwünschten Zerstörung der Einzelpartikel finden zu können.


Vorteile

  • Digitale Bildverarbeitung mit patentiertem Zwei-Kamera-System (erfüllt ISO
  • 13322-2)
  • Großer dynamischer Messbereich von 1 μm bis 3 mm (erweiterter Messbereich verfügbar)
  • Neu entwickeltes optisches System mit ultra-starken LEDs für höchste Auflösung und exzellente Schärfentiefe
  • Sichere Detektion auch kleinster Mengen „Unterkorn“ und „Überkorn“
  • Sehr kurze Messdauer 1 – 3 Minuten
  • Modulares System X-Change für Trocken- und Nassdispergierung
  • Messergebnisse auf Wunsch 100% kompatibel zur Siebanalyse
  • Detaillierte Korngrößenanalyse – Ergebnisse werden in mindestens 1.000 Größenklassen abgespeicher
  • Simultane Analyse von Partikelgröße und Partikelform
  • Berührungslose und zerstörungsfreie Messung

Mol CS1000

Der Mol CS1000 ist ein moderner und leistungsstarker Elementaranalysator zur simultanen Bestimmung von Gesamtkohlenstoff (TC) und Gesamtschwefel (TS) in festen Proben. Zusätzlich ermöglicht er die präzise Analyse wichtiger Umweltparameter wie TOC (Total Organic Carbon) und TIC (Total Inorganic Carbon).

In Kombination mit dem Mol Premier®l350 Hochtemperatur-Verbrennungsofen erfüllt bzw. übertrifft das System alle gängigen Normen der Elementaranalytik und bietet höchste Messsicherheit – auch bei anspruchsvollen Anwendungen wie der Analyse von Zementproben.


Vorteile

  • Simultananalyse von TC & TS – schnelle und effiziente Ergebnisse
  • Erweiterte Umweltanalytik – Bestimmung von TOC und TIC
  • Normensicherheit – erfüllt bzw. übertrifft ASTM-, DIN-, EN- und ISO-Standards
  • Zementanalyse nach internationalen Normen – zuverlässige Bestimmung von organischem und anorganischem Kohlenstoff
  • Hohe Präzision & Reproduzierbarkeit – verlässliche Ergebnisse bei jeder Messung
  • Robuste Bauweise – geeignet für extreme Einsatzbedingungen
  • Kompaktes Design – maximale Leistung bei minimalem Platzbedarf
  • Vielseitig einsetzbar – ideal für Forschung, Umweltanalytik und Industrie
Funktionsweise

Die Analyse erfolgt über eine Hochtemperatur-Verbrennungsanalyse:

  1. Die Probe wird in einem Sauerstoffstrom vollständig verbrannt
  2. Es entstehen die Gase CO₂, H₂O und SO₂
  3. Diese werden gereinigt und getrocknet
  4. Die Messung erfolgt mittels NDIR-Technologie (Infrarotdetektion)
  5. Die Auswertung erfolgt automatisch über die zentrale Mol Software

Bei speziellen Anwendungen – wie der Bestimmung von organischem und anorganischem Kohlenstoff in Zement – kommen Temperaturprogramme mit Infrarot-Detektion zum Einsatz (z. B. nach Kalibrierung mit CaCO₃). Dieses Verfahren basiert auf international anerkannten Normen und gewährleistet höchste analytische Genauigkeit.

Typische Einsatzbereiche
  • Umweltanalytik (Boden, Abfall, Wasserproben)
  • Zement- und Baustoffanalyse
  • Materialprüfung und Qualitätskontrolle
  • Forschung und Entwicklung
  • Industrielle Prozessüberwachung